Integrative bindungsorientierte Traumafachbertung/-therapie (I.B.T.)  bei Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern

Wenn Kinder auf die Welt kommen, haben pränatale sowie postnatale Umstände die ersten Bausteine des Lebens schon gelegt. Ist die Schwangerschaft der Mutter durch erhöhten Stress oder sogar traumatische Ereignisse geprägt, kann sich dies auch auf das Ungeborene negativ auswirken. Ebenso kann eine schwierige Geburt oder ein akutes Eingreifen eines Ärzteteams mehr oder weniger schwere traumatische Erfahrungen bei Neugeborenen hervorrufen. Schon die ersten Lebensjahre eines jeden Kindes entscheiden über eine gute Gesundheit. Dies bezieht sich nicht nur auf körperliche Bedürfnisse nach Nahrung, Wärme und Trockenheit, sondern auch auf äußere Faktoren, wie positive Bindungserfahrungen und körperliche Unversehrtheit. Für eine ausreichende psychische und physische Gesundheitsentwicklung eines Kindes sind alle Faktoren unabdingbar. Wegen der nicht ausgereiften neuralen Struktur und Persönlichkeitsstruktur haben frühkindliche Traumata oft besonders tief greifende Folgen und sollten daher so früh wie möglich verarbeitet werden. Dazu ist in den meisten Fällen nicht nur die Arbeit mit dem Kind, sondern insbesondere auch mit den Bezugspersonen notwendig. Die Bindungsqualität zwischen dem Kind und seinen Bezugspersonen ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung eines jeden Menschen, denn der Bindungsstil zeigt sich in der Regel bis ins hohe Lebensalter stabil und prägt unser Verhalten. 

Es gibt viele verschiedene Umstände, die bei Kindern ein Trauma oder Bindungsstörungen hervorrufen können. Ich habe als Traumapädagogin oft die Erfahrung gemacht, dass es meist gar nicht viel bedarf, um Kindern und ihren Bezugspersonen zu helfen, den für sie richtigen Weg zu finden. Wenn Sie also das Gefühl haben, Beratung und Hilfe würden dem Kind und Ihnen guttun, dann nehmen Sie doch ganz unverbindlich Kontakt mit mir auf und wir versuchen gemeinsam einen Lösungsweg zu finden. Egal ob als Eltern, Familienangehörige, Erzieher_Innen, Lehrer_Innen oder Sozialarbeiter_Innen.

Traumaarbeit im Einzelsetting

 Traumaarbeit bei Babys und Kleinkindern, ist mit Hinblick auf mögliche Traumafolgestörungen und dem daraus resultierenden lebenslangen Leiden, unentbehrlich. Die Entwicklung eines Traumas kann Prä-sowie perinatale Ursachen haben und lässt sich bei Babys und Kleinkindern oft mit einer deutlich verkürzten Dauer, von ca. 2-3 Sitzungen, behandeln. Die Traumaarbeit findet in der Regel mit den Bezugspersonen gemeinsam statt.

 

"Jedes Kind und jede Schneeflocke haben etwas gemeinsam. Sie sind einzigartig"

Verfasser unbekannt