Komplexe PTBS und Dissoziative Identitätsstruktur

Wenn Menschen einer besonders schweren oder wiederholten und langanhaltenden Traumatisierung, zum Beispiel infolge emotionaler und körperlicher Vernachlässigung sowie psychischer, körperlicher und/oder sexualisierter Gewalterfahrungen ausgesetzt waren, kann dies erhebliche Beeinträchtigungen des Erlebens, Denkens, Fühlens und auch der Interaktion mit der Umwelt nach sich ziehen. Bei vielen Betroffenen prägt sich ein vielfältiges Beschwerdebild aus, das ein Muster typischer Veränderungen beinhaltet und als komplexe posttraumatische Belastungsstörung bezeichnet wird. Bei frühkindlich und komplex traumatisierten Menschen können sich vollständig abgespaltene Persönlichkeitsanteile entwickeln, es entsteht eine dissoziative Identitätsstruktur (DIS). Die Persönlichkeitsanteile haben dann
unterschiedliche Wahrnehmungen, Emotionen, Verhalten und Fähigkeiten. Diese Persönlichkeitsanteile können abwechselnd die Kontrolle übernehmen und die Betroffenen können sich entweder gar nicht oder nur schemenhaft daran erinnern, oder erleben es als Handeln einer anderen Person. Da inzwischen störungsspezifische Psychotherapieansätze vorliegen, kommt der frühzeitigen Diagnostik der DIS eine besondere Bedeutung zu. Damit Betroffene einen Nutzen aus diesen Therapieansätzen ziehen können, ist es von großer Bedeutung eine professionelle Akzeptanz des Störungsbildes zu haben. Durch meine Arbeit mit Betroffenen konnte ich viele wertvolle  Erfahrungen sammeln und es ist mir eine Herzensangelegenheit diese Erfahrungen zu teilen. Daher biete ich nicht nur Hilfe für Betroffene und ihre Angehörigen an, sondern mache auch  Seminare rund um das Thema DIS.   

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